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Umsatz [in Mio. EUR]

Auftragseingang [in Mio. EUR]
 

Voith Hydro - Außergewöhnlich gutes Neugeschäft

Im Geschäftsjahr 2010/11 steigerte Voith Hydro seinen Umsatz um 6% auf 1 228 Mio. € (Vorjahr: 1 158 Mio. €) – eine angesichts des im Vorjahr geringeren Auftragseingangs sehr gute Umsatzentwicklung. Sie konnte durch die hohen Auftragsvolumina der letzten Jahre erzielt werden, die aufgrund der lang laufenden Projekt- und Fertigungszeiten zeitversetzt umsatzwirksam werden.
Ein Großteil des Umsatzes wurde in Schwellenländern erwirtschaftet. Stärkste Region war im Berichtsjahr nach wie vor Südamerika, getrieben durch außergewöhnlich große Projekte in Brasilien. Die Regionen Übriges Europa (ohne Deutschland) und Asien trugen wie im Vorjahr ebenfalls wesentliche Anteile zum Gesamtumsatz bei.

Voith Hydro erwirtschaftete im Berichtsjahr ein Betriebsergebnis in Höhe von 90 Mio. €. Trotz der intensiven Forschungsaufwendungen für die Entwicklung der Meerestechnologien wurde das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen (Vorjahr: 76 Mio. €, +19%). Aufgrund der effizienten Abwicklung der Projekte stieg die Umsatzrendite von 6,6% im Vorjahr auf 7,4%.

Voith Hydro agierte sehr erfolgreich in dem positiven Marktumfeld und sicherte sich neue Aufträge im Wert von
1 762 Mio. €. Das entspricht einem Plus von 81% gegenüber dem Vorjahr (972 Mio. €). Zum Geschäftsjahresende
am 30. September 2011 betrug der Auftragsbestand 3 252 Mio. €. Das sind 431 Mio. € mehr als zum Vorjahresstichtag (30. September 2010: 2 821 Mio. €).
Um den hohen Auftragsbestand termingerecht und in gewohnter Voith-Qualität bewältigen zu können, baute Voith Hydro im Berichtsjahr erneut Personalkapazitäten auf. Zum Geschäftsjahresende 2010/11 beschäftigte der Ausrüster von Wasserkraftwerken 5 345 Mitarbeiter, über 100 mehr als im Vorjahr (5 238, +2%). Die meisten Stellen wurden in Asien und in Deutschland geschaffen. Auch im Übrigen Europa und in Südamerika mit dem neuen Standort Manaus wurden neue Mitarbeiter eingestellt. Über die Hälfte der Beschäftigten von Voith Hydro arbeitet in Schwellenländern.